Blog für
Lahr und
die Welt

5. Jahrgang                                      Mitteilungsblatt in der Stadt Lahr                                      Samstag, 04. September 2010  

 

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4-9-2010 Nur die halbe Wahrheit
»Löwen«: Stadt hat ein Problem
Regierungspräsidium: Für die geplante Freiterrasse bedarf es erst eines straßenrechtlichen Verfahrens
Die Stadt Lahr wird das Thema »Löwen«-Freiterrasse wohl noch vom Gemeinderat debattieren lassen müssen. Dies lässt ein Schreiben des Regierungspräsidiums an die Stadt Lahr erwarten.
Die Stadt Lahr hat ein Problem. Die geplante Freiterrasse am »Löwen« und die damit verbundenen Verkehrsänderungen in der Obertorstraße sind ohne ein straßenrechtliches Verfahren im Prinzip nicht zulässig Als Aufsichtsbehörde hat das Regierungspräsidium Freiburg die Stadt Lahr jetzt in einem Schreiben darauf hingewiesen. Worum geht es?...Bauherr Jürgen Grossmann zeigte sich am Donnerstagabend von der neuen Situation wenig beeindruckt: »Ich habe die Baugenehmigung von der Stadt Lahr«, stellte er gegenüber dem Lahrer Anzeiger kategorisch fest. Er halte an seinen Plänen fest und wolle den »Löwen« spätestens zur Chry-santhema eröffnen.
(Lahrer Anzeiger. Ja, worum geht es? Es geht darum, daß weder Rathaus noch Gemeinderat geschweige denn die sogenannte Lahrer Presse, sondern allein das Grüselhorn das Regierungspräsidium auf das Problem hingewiesen hat. Dies war nachdrücklich zweimal notwendig, da in einer ersten Stellungnahme vom Regierungspräsidium alles für einwandfrei erklärt worden war, obwohl ein Blinder mit Krückstock sehen konnte, daß die Stadt Lahr einen Rechtsverstoß begangen hat. Versteht sich von selbst, daß das Grüselhorn als Auslöser der Reaktion des Regierungspräsidiums mit keinem Wort erwähnt worden ist. Dazu muß man wissen, daß die Kommunalaufsicht nicht von sich aus tätig wird, sie muß erst auf Probleme hingewiesen werden. Daß Architekt Grossmann als "Löwen"-Besitzer kein Problem in der Angelegenheit sieht, obwohl er wohl rechtsdwidrig eine Baugenehmigung bekommen hat, ist das Problem der Stadt. Er sollte sich aber nicht täuschen: Wenn er in den Straßenverkehr eingreift, muß er mit einer Anzeige rechnen. Ausstreiten darf er die Angelegenheit dann mit der rechtsunkundigen bzw. das Recht ignorierenden Stadt. Was die Lahrer sogenannte Presse betrifft, hat die Bevölkerung eben auch ein Problem.)



(BADEN online. Auch Radio OHR berichtet, ebenfalls nur die halbe Wahrheit. Denn während alle geschlafen haben, Stadtverwaltung und Gemeinderat von Lahr und die gesamte sogenannte Lokalpresse und die Lokalmedien, hat das Grüselhorn allein die Interessen der Lahrer vertreten und das Regierungspräsidium auf den Rechtsverstoß aufmerksam gemacht. Dort ist man auch erst beim zweiten Vorstoß aufgewacht, als nämlich die Einschaltung des Innenministeriums drohte.  Freiburg liegen noch mehrere kommunalrechtlich zweifelhafte Lahrer Entscheidungen vor. Es ist an der Zeit, daß das Regierungspräisium in Lahr genauer hinschaut, wenn schon der Gemeinderat diese seine Kontrollfunktion nicht wahrnimmt!)
4-9-2010 Die grünen Diktatoren
Seltsames Demokratieverständnis von Künast und Ko.

(gh). Wer zufällig am Freitag das Interview des Deutschlandfunks mit der Bundestagsfraktionsvorsitzenden der Grünen, Renate Künast, gelernte Sozialarbeiterin und Juristin, gehört hat, dem muß es angst und bange werden, sollten die Grünen an die "Macht" kommen. Künast hat im Zusammenhang mit der Diskussion um Sarrazin ein Demokratieverständnis verraten, das eine grüne Diktatur befürchten läßt. Quasi durch die Hintertür, still und leise, feiern die Grünen ja zur Zeit Umfragesiege. Sie tun nichts, und ernten dafür. Kein Wunder bei einem Wählervolk, bei dem ein Nierenspender plötzlich Shootingstar in der Beliebtheitsarena von Politikern werden kann.

Künast, die offenbar allem und jedem ihren Senf aufdrücken muß, sonderte in dem Interview so krude Meinungen und Ideen ab in einem schlechten Deutsch, daß trotz an sich bekannter Stimme Zweifel an ihrer Identität aufkamen, welche allerdings zum Abschluß ausgeräumt werden konnten. Daß Juristerei nicht mit Verstand oder Vernunft zu tun haben muß, das läßt sich ja auch am Bundestag erkennen, wo die Juristen die größte Berufsgruppe stellen. Künast verdeutlichte dies  unmißverständlich. Sie verglich tatsächlich Äpfel mit Birnen, stotterte Sätze zum Grausen daher. Die Frau wird zur Zeit in Berlin immerhin als kommende Bürgermeisterin gesehen!

Hier ein Auszug aus dem Interview, geführt von einem Redakteur  Christoph Heinemann:

Künast...Der Punkt ist aber...er tritt auf mit /Vorstand der Bundesbank, das kann er ja gar nicht von sich lösen, und das geht ihm wie jedem Arbeitgeber auch. Alle in diesem Land kennen das, dass der Arbeitgeber - auch Sie als Interviewer wissen das - ein bestimmtes Interesse hat. Auch Sie können nicht sagen, der Deutschlandfunk ist was weiß ich. Dem sind Grenzen gesetzt, weil Sie auch den Deutschlandfunk mit repräsentieren, und da muss man sich an einen Kern von Werten erinnern, den jeder Arbeitgeber auch vertreten wissen will von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, weil es ihm sonst selbst schadet. Hier ist der Arbeitgeber die Bundesbank und damit die Bundesrepublik.

Heinemann: Und wenn man ihn jetzt aus dem Amt entfernt? So schafft man Märtyrer.

Künast: Umgekehrt. Heißt es, dass man ihm im Amt lassen muss? Ich weiß nicht, ob er dadurch Märtyrer wird, aber ich sage Ihnen, wer nicht einfach von der Gleichheit und Gleichwertigkeit der Menschen ausgeht, Religion nicht respektieren kann, obwohl das Grundgesetz in Artikel 4 sagt, wir respektieren das, für ihn ist der Islam der fließende Übergang zu Gewalt und Terrorismus, ich meine, Entschuldigung, das geht nicht, das kann ein Land nicht akzeptieren, weil es umgekehrt die Einladung wäre, sozusagen selbst in den öffentlichen Ämtern das Grundgesetz mit Füßen zu treten und damit die Regeln, zu denen wir gemeinsam leben wollen. Wie wollen sie auf der Basis einem Kind, egal ob deutscher Herkunft oder mit einem Migrationshintergrund, eigentlich erklären, integrier dich hier und lebe zu den Werten?

Heinemann: Das Grundgesetz mit Füßen treten, haben Sie gerade gesagt. Ich lese Ihnen kurz was vor: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten." Ich muss Ihnen nicht sagen, wo das steht: Artikel 5 unseres Grundgesetzes.

Künast: Ja, genau darauf habe ich mich vorhin bezogen, als ich gesagt habe, dass jeder Arbeitgeber das Recht hat, von seinen Mitarbeitern bestimmte Dinge zu verlangen. Und es ist vollkommen klar - ich nehme jetzt mal Sie als meinen Gesprächspartner -, dass Sie diese Meinungsfreiheit haben, dass Sie aber trotzdem einen Arbeitgeber haben, der in einem engeren Sinne von Ihnen verlangen darf, zum Beispiel nicht zu sagen, der Deutschlandfunk ist ein Saftladen. Wenn Sie es dreimal sagen, öffentlich sich zitieren lassen als Mitarbeiter, bekommen Sie auch ein Problem. Das hat nichts mit der Meinungsfreiheit zu tun. Die Meinungsfreiheit ist das eine, die Tatsache, dass Sie ein bestimmtes Amt ausüben und dass Sie das bindet, ist das andere. So hat die Bundesbank auch einen Verhaltenskodex, der eine bestimmte Mäßigung verlangt. Das ist in jedem Beruf in diesem und in jedem anderen demokratischen Land so. Und wenn Herr Sarrazin das zum Beispiel immer heranzieht, sage ich, ist das seine übliche Trickserei.

Heinemann: Wer legt hierzulande fest, was folgenlos gesagt und geschrieben werden darf? Etwa die Parteien?

Künast: Nein! Dafür gibt es Gerichte in Deutschland, und wir werden ja sehen, ob Herr Sarrazin - das hat er in einer Hintergrundrunde, wo ich ihn neulich erlebt habe, schon mal gesagt -, wir werden sehen, ob er dagegen klagt. Dann haben wir unabhängige Richter in diesem Land, (die übrigens auch nicht in Fällen, die sie behandeln, munter öffentlich losschwadronieren dürfen, dann sind sie nicht mehr unabhängig). Sehen Sie, auch da kann man nicht einfach losreden. Diese Richter werden dann gesetzlich bestellt, oder Ansehen der Person darüber richten, ob diese bestimmte Entscheidung richtig war. Innerhalb der Parteien gibt es dafür Schiedsgerichte, da müssen sich die Menschen an bestimmte Regeln halten, am Ende gibt es sogar die ordentlichen Gerichte, die darüber entscheiden dürfen. Ich sage Ihnen eines: Ich lebe voller Freude in einem Land, das sich auch nach der Zeit des Nationalsozialismus Regeln gegeben hat, Werte gegeben hat, die Würde des Menschen ist unantastbar, von der Gleichheit der Menschen ausgeht, und dass jeder das Recht hat, sich zu entfalten, Religions- und Meinungsfreiheit. Aber wir haben Checks and Balances. Diese Rechte hören auf, wo sie andere angreifen. Und diese Rechte zu wahren heißt dann eben auch, nicht wie Sarrazin zu provozieren und andere abzuwerten. Es ist nicht akzeptabel. Wenn sich jemand hinsetzen würde und sagen würde, die christliche Religion hat einen nahtlosen Übergang zu Gewalt und Terrorismus. Vielleicht würde dieses Land das dann auch verstehen, dass das nicht geht, was Sarrazin macht, der das für den Islam sagt. Man könnte auch sagen, die Christen haben die Kreuzzüge gemacht, die Hexen verbrannt, die Inquisition gehabt. Das geht so nicht.

Heinemann: Stimmt doch!

Künast: Ja, das stimmt! Aber man kann nicht sagen, die christliche Religion geht nahtlos über in Gewalt und Terrorismus.

Heinemann: Wunderbar! Das kann man ja argumentativ genau da zu dem Punkt bringen und ansonsten denjenigen, der das äußert, einfach argumentativ zertrümmern. Wieso muss er aus sämtlichen Ämtern entfernt werden? Das ist doch die Frage! - Oder anders formuliert: Kann Demokratie an politischer Korrektheit nicht auch ersticken?

Künast: Ich bin ein bisschen entgeistert, dass Sie das als die Frage der politischen Korrektheit ansehen. Ich sage, das geht nicht um political correctness, das ist nicht irgendeine Provokation, sondern das sind tatsächlich Äußerungen, mit denen er Abwertungen von Menschen macht. Das sind die Grundregeln, zu denen wir zusammen leben wollen. Er selber verletzt im Umgang einer Respektlosigkeit, einer Abwertung anderer Menschen die Regeln, die wir uns als Grundlage auch im Grundgesetz für den Umgang gegeben haben, um dabei gleichzeitig provokativ zu fordern, dass andere sich daran halten. Die Institutionen, die demokratischen Institutionen dieser Gesellschaft, die das Ganze Land vertreten, können das nicht akzeptieren! Das ist für mich eine Riesengrenze zu der anderen Frage, wie gehen wir mit Integration um, und zu der Frage, was er als Individuum denkt. Es tut mir leid, aber wenn er in die Bundesbank geht oder Senator ist, ist er nicht mehr Individuum, das einfach platt sagen kann, ich kann hier alles daherplappern und provozieren. Da ist eben diese Grenze. Deshalb können auch Menschen ihm vielleicht folgen, aber wir können nicht akzeptieren, dass dies der Inhalt ist, der sozusagen von öffentlichen Institutionen vertreten wird. Wir machen ja umgekehrt auch eines in diesem Land, dass wir zum Beispiel Parteien zulassen. Es ist extrem schwer, sie zu verbieten, aber es gibt eben auch Regeln, wo man Parteien per Bundesverfassungsgericht verbieten kann, wenn sie an den Grundfesten dieser Republik zweifeln und sozusagen die Demokratie abbauen wollen. Für alles gibt es Grenzen und die sind teilweise auch besondere Grenzen für besondere Funktionen.

Heinemann: Im Deutschlandfunk, der kein Saftladen ist, womit wir aber die veritablen Saftläden nicht abwerten wollen, sprachen wir mit Renate Künast, der Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Danke schön für das Gespräch und auf Wiederhören!

Renate Künast verstößt gegen das Grundgesetz, wenn sie Sarrazin Meinungsfreiheit verbieten will. Der Mann hat kein Buch über einen "Saftladen" Bundesbank geschrieben, da bringt Künast alles durcheinander. Erschreckend ihre Auffassung von Demokratie grüner Couleur. Von einer Fraktionsvorsitzenden und ehemaligen Parteivorsitzenden und mutmaßlichen Spitzenkandidatin der Grünen in Berlin alles so grauenhaft dahergeplappert. Vielleicht schauen und hören die Wähler mal hin, bevor sie die Grünen für sympathisch und wählbar halten. In Wirklichkeit sind das die neuen Hinterwäldler. Erträumen die sich eine neue DDR, eine Kanzlerin, die ihre politische Karriere als Sekretärin für Agitation und Propaganda bei der FDJ der DDR begonnen hat, haben wir ja schon.Kein Wunder, daß die sich auch noch den Kittel einer Buchkritikerin anziehen mußte. Wann findet die nächste Bücherverbrennung statt? Die Multikultitruppen aller Parteien, welche darauf drängen, daß Deutschland sich endlich  bei seinen Zuwanderern integriert,  wollen den Überbringer jener Nachricht lynchen, die seit Jahren den Bürgern bekannt ist. Was müssendie USA, Kanada, Australien, Schweiz  bloß für Schreckensländer sein, die sich anschauen, wer zu ihnen kommen will und nicht jeden gleich in ihr Sozialsystem sich einnisten lassen? Die "neuen Deutschen" lachen doch die "alten Deutschen" aus.

Interviews dieses Senders haben gewissermaßen einen Zeitzünder. Erst merkt niemand etwas, dann gibt es eine große Explosion. Der Letzte, den so eine weggefegt hat, war zufälligerweise Bundespräsident Köhler. Hätte er ein Interview wie das von Künast gegeben, wäre er auch nicht mehr tragbar gewesen. 
4-9-2010 Motorradfahrer in Frankreich leben gefährlich
Sie machen fast 28 Prozent aller Verkehrstoten aus

(lifepr) - Die Anzahl der Verkehrstoten auf Frankreichs Straßen (4273) blieb im Jahr 2009 konstant, während die der Unfälle mit Personenschaden um 2,9 Prozent zurück gegangen ist und 3,1 Prozent weniger Verletzte zu verzeichnen waren. Allerdings stieg der Anteil der Motorradfahrer unter den tödlich Verunglückten von 25 Prozent (2008) auf nahezu 28 Prozent, wie das französische Innenministerium bekannt gab.

Von den 4273 getöteten Verkehrsteilnehmern waren 1187 auf motorisierten Zweirädern unterwegs. Der Negativtrend beruhe unter anderem auf mangelnder Tempo-Disziplin. Während nur 10 bis 15 Prozent der Autofahrer die vorgeschriebene Geschwindigkeit um mehr als 10 km/h überschritten hätten, läge der Anteil unter Motorradfahrern bei 25 bis 30 Prozent.

Lediglich etwa ein Prozent aller kontrollierten Pkw wäre im Jahr 2009 um 30 bis 40 km/h schneller als erlaubt gefahren, während es bei den Motorradfahrern fünf Prozent gewesen wären.

4-9-2010 Das Wort zum Samstag
Die Frauenbewegung stützt sich auf den Glauben, daß wir Männer nicht brauchen. Eine einzige Naturkatastrophe ist notwendig, um zu beweisen, wie falsch das ist. Das einzige, was diese Kultur zusammenhielte, wären die Männer der Arbeiterklasse.
(Camille Paglia)



4-9-2010 Schönere Aussicht dank Lothar


Ohne den Kahlschlag durch  den Orkan Lothar wäre dieser Turm von der Hornisgrinde aus nicht zu sehen. Es handelt sich um den Hohlohturm im Moorgebiet von Kaltenbronn bei Bad Wildbad. 1968 ist der Turm derBäume wegen erhöht worden, was sich jetzt auf Jahre hinaus erübrigt hat. 
4-9-2010 Fragen, die die Welt bewegen
Wie kommt's, daß in der Politik, aber nicht im normalen Leben, möglich ist, daß soviele Leute Karriere machen, die weder ein abgeschlossenes Studium noch eine Berufsausbildung vorweisen können? Warum ist es außerdem offenbar schick geworden, Moslem zu sein, um in Talkshows herumsitzen und absurde Statistiken und noch absurdere Grundgesetzverleugnungen verbreiten zu dürfen?
4-9-2010 Das Tagesgericht

(Badische Zeitung. Je höher derPosten, desto dünner die Auslastung?)

Großbauprojekt in Fußbach

Ortenaukreis erweitert das Pflege- und Betreuungsheim im Wert von 4,6 Millionen Euro
...Bei Bilderbuchwetter startete Landrat Frank Scherer mit dem ersten Spatenstich offiziell die Bauphase eines zweistöckigen Neubaus, der neben den anderen Gebäuden auf dem Areal entstehen wird. Etwa 100 der Heimbewohner, das Personal, Architekt und Baufirma nahmen teil.
(Offenburger Tageblatt. Und wenn er einst nicht gestorben ist, wird er immer noch mit dem Spaten versuchen, in Fußbach zu bauen, es sei denn, man schickt ihn zur Gartenarbeit.)

Mutig an Polizeisperre vorbeigefahren
Nach dem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einem PKW am Mittwochabend auf der Kreisstraße bei Neuried-Müllen ist nun offenbar ein Unbeteiligter seinen Führerschein los. Der Autofahrer ignorierte die Sperrung der Straße durch die Polizei und fuhr einfach an den Beamten vorbei.
(BADEN online. Ist auch Mut, betrunken zu sein und dann solche Sätze zu schreiben?)

Karstadt scheint gerettet zu sein
(Badische Zeitung. Sind die nicht schon verwest?)

Unterm Strich
Generation Porno — von wegen!
Die Jugend ist gar nicht so schlecht wie ihr Ruf — das zeigt sich jetzt auch beim Thema Sex / Von Laetitia Obergföll
(Badische Zeitung. Wirklich drunter! Veröffentlichten Medien läßt sich jede blödsinnige Umfrage unterjubeln.)

Wer vertritt kranke Lehrer?
(Badische Zeitung. Die gesunde Leerstunde.)

Wo Hund und Katz’ ordentlich begraben werden
Tierfriedhöfe in Südbaden erfreuen sich reger Nachfrage
(Badische Zeitung. Keine Seife mehr gefragt?)

Polizei schnappt jugendliche Vandalen
(Badische Zeitungen. Haben die Vandalen in Teningen überlebt?)

Spannende Zeitreisen im Stadtarchiv
Leute in der Stadt: Vier Jahre lang hat Annelore Hey Ratsprotokolle aus dem frühen 18. Jahrhundert entziffert und transkribiert
(Badische Zeitung. Wozu sind Gabriele Bohnert und Thorsten Mietzner angestellt, für neue Geschichtsschreibung?)

Lahrer Polizeibeamte in Stuttgart im Einsatz
(Badische Zeitung. Für die dortigen Lahrer Demonstranten? Die haben doch unter OB Müller schon Antibahnproteste in Lahr geübt, oder?)

Feiern und Freunde treffen
(Badische Zeitung. Womit?)

Gedenken an verstorbene Gründungsmitglieder
Der Wanderclub Berg und Tal spendiert eine Ruhebank
(Badische Zeitung. Und sitzen zur Rechten und zur Linken...)

"Tante Anna" erobert den Himmel
(BadischeZeitung. Ist sie schon abgestürzt?)

Zahlreiche Glückwünsche
(Badische Zeitung. Du bis nicht allein...in Altenheim.)

Hof- und Gourmetfest
Heute beginnt das Fest des Weinguts Schloss Ortenberg
(Badische Zeitung. Nimmt der Landrat den ersten Löffel?)

Tagungsort mit Weitblick
Bahnchef Rüdiger Grube und der DB-Vorstand treffen sich mit der Landesregierung in Offenburg
(Badische Zeitung. Von jedem Hügel sieht man mehr.)

"Unter Atemschutz sehen alle gleich aus"
BZ-INTERVIEW mit Cordula Maik, Vizechefin der Feuerwehr
(Badische Zeitung. Ganzkörpermaske?)

Keine "grüne" OB-Kandidatur
Ende des Suchlaufs verkündet
Die Offenburger Bündnis-Grünen verzichten darauf, einen eigenen Kandidaten, eine eigene Kandidatin ins Rennen um den Posten des Stadtoberhaupts zu schicken. "Mit Bedauern müssen wir feststellen, dass es keine grüne Kandidatur zur Oberbürgermeisterwahl geben wird", erklärt Grünen-Fraktionsvorsitzende Angelika Wald.
(Badische Zeitung. Grüne sind nicht einmal bürgermeisterlich.)

Altes Gerät zu gutem Wein
(Badische Zeitung. Nicht mehr aus Trauben?)

Früher in der Pflege tätig
(Badische Zeitung. Auch wenn man mal ein junges Mädchen war, kann man 80 werden.)

Bobotie oder Pommes mit Ketchup
BLICK HINTER DIE KULISSEN DES EUROPA-PARKS: Kulinarische Spezialität und Fastfood — die Gastronomie ist vielfältig
(Badische Zeitung. Eine von mehreren Werbeseiten der Freitagausgabe.)

Das Volk wird weniger werden
Im Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung hat die Volkszählung 2011 praktisch schon begonnen
(Badische Zeitung. Gibt es ein Freiburger Volk, wohnen da nicht auch Vandalen?)

Bundesbank wirft Sarrazin raus
(Lahrer Zeitung. Kann sie gar nicht, nicht überall ist das Oberndorfer Loch.)

CDU verschont Gundolf  Fleischer
(Lahrer Zeitung.  Der Wähler verschont die CDU.)

Die Stimmzettel sind schon in Druck
(Lahrer Zeitung. Riesenartikel über eine Nichtwahl in Mahlberg mit nur einem Kandidaten.)

"Kudlik hat keine Sanktionen zu befürchten"
Offenburgs Oberbürgermeisterin nimmt ihren Herausforderer bei der OB -Wahl ernst
(Lahrer Zeitung. Fast eine Seite Nullnummer.)

"Peterle" - ein Schwein für alle Fälle
Der neue Ebneter Zuchteber tritt seine Stelle bei der Stadt an
(Lahrer Zeitung. Wer war bisher das Schwein in Freiburg?)

Ministerpräsident in Spaichingen
200 Demonstranten empfangen Stefan Mappus
Ministerpräsident Stefan Mappus war gestern zu Besuch im Landkreis und hat am Abend Spaichingen besucht. Bevor er ins Gewerbemuseum gelangen konnte, wo die CDU einen Empfang organisiert hatte, musste er sich einen Weg durch Demonstranten bahnen. 200 Atomkraftgegner protestierten lautstark gegen eine Laufzeitverlängerung der Meiler.
Ein wenig wehte der Hauch der 80er Jahre durch die Primstadt...„Wir kämpfen um die Einhaltung des Ausstiegsvertrags und für die Zukunft erneuerbarer Energien“, rief Hermann Polzer von den Spaichinger Grünen seinen Mitstreitern zu...Der (Mappus) traf mit seinem „Mapbus“ mit halbstündiger Verspätung in Spaichingen ein. 57 Termine absolviert der Ministerpräsident bei seiner Sommertour im ganzen Land – schließlich ist die Landtagswahl im Frühjahr 2011 nicht mehr weit. Als Mappus sein Gefährt verließ, schallten ihm hundertfache „Abschalten, Aschalten“-Rufe entgegen. Mappus jedoch blieb gelassen. Er unterhielt sich kurz mit einer Atomkraftgegnerin, die ihm symbolisch ein selbstgebasteltes kleines Atommüllfass überreichte. Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher begrüßte den hohen Gast im Museum. „Das ist nicht Spaichingen, was Sie hier sehen“, stellte er klar. „Lassen Sie sich nicht stören von dieser Form der öffentlichen Meinungsäußerung.“...Landrat Guido Wolf MdL sagte, die Sommertour von Mappus sei Beweis dafür, „dass der Ministerpräsident nicht über andere Menschen redet, sondern mit ihnen“. Mappus selbst betonte, dass gerade dies für ihn wichtig sei. „Ich will mit möglichst vielen Leuten reden bei dieser Vielfalt an Entscheidungen, die anstehen.“
(Schwäbische Zeitung. Hoher Besuch? Stimmt! Doppeldeckerbus! Ansonsten hat der Schreiber kaum Ahnung, schon gar nicht von Spaichingen der Achtziger. Der sogenannte Spaichinger Grüne ist ein guter Kumpel der dortigen CDU, und der Bürgermeister kennt die Spaichinger auch anders, haben doch selbst seine "Parteifreunde" schon gegen ihn aufgemuckt und seine ehrenamtlichen Stellvertreter  gegen ihn schon Dienstaufsichtsbeschwerde beim Landratsamt eingereicht.)

"Neue Deutsche" im neuen islamischen Deutschland?
...Die Talkrunde war verblüfft und nicht einmal Maybritt Illner mochte da noch die anderslautende Fakten-Analyse ihrer Redaktion, nachzulesen im Internet, dagegenhalten. Höflich ironisch meinte lediglich Roger Köppel zu diesem statistischen Taschenspielertrick, dass sie, Frau Foroutan, sollte sie sich geirrt haben, wenigstens nicht fürchten müsse, dann ihren Job zu verlieren. Naika Foroutan leitet an der Universität
(Berlin)  das Projekt „Heymat“ und kreiert dort, unbelastet von den Integrationsproblemen dieses Landes, die „Neuen Deutschen“. Der Begriff, so steht es im Internet, wurde von ihr bewusst gewählt „in Abgrenzung zum Begriff der 'alteingessenen Deutschen', die für sich Etabliertenvorrechte reklamieren“. Damit ist jetzt also Schluss, die Politikwissenschaftlerin scheint ihre Identitätsforschung gleich mit einer ganz eigenen, neuen deutschen Wohlfühlstatistik ergänzen zu wollen. Deren Premiere und ihr Alleinstellungsmerkmal, die Unüberprüfbarkeit, konnte der Zuschauer am Donnerstagabend bei Maybritt Illner erleben. Nun freue dich doch endlich, Deutschland.
(FAZ.NET. Eine Muslimin als deutsche Sozial- und Politikwissenschaftlerin mit sehr eigener Statistik erklärt uns in einer von einer Ex-DDR-"Journalistin" moderierten Talkrunde das Land, das allein sie kennt. Gute Nacht, Deutschland, beim Barte des Propheten, was ist inzwischen an deinen Universitäten los? Die Dame hätte mal ihre Religion erklären können, nach der es möglich ist,  Frauen in ihrem Abstammungsland Iran zu steinigen.)

Migrations-Debatte
Merkel nimmt in Deutschland lebende Türken in Schutz
Die Kanzlerin setzt Zeichen. In einem Interview mit der Zeitung "Hürriyet" würdigt sie die Leistungen der in Deutschland lebenden Türken, die Thesen von Thilo Sarrazin nennt sie "absurd". Integration fordere aber verstärkte Anstrengungen von Migranten, Gesellschaft und Staat.
(SPIEGEL online. Vor wem? Absurdes aus dem Kittele.)

Deutschlandtrend
Die Deutschen verzweifeln an der Bundesregierung
Trotz schlechter Werte für die Regierung gewinnt Angela Merkel an Sympathie. Fast so beliebt wie die Kanzlerin: Frank-Walter Steinmeier.
(WELT online. Niere und Nebenniere.)

Integration
Nahles schreibt SPD-Basis Brandbrief wegen Sarrazin
(WELT online. Brandt?)

Ökopartei
Özdemir sieht Chance für dauerhaftes Grünen-Hoch
(WELT online. Die Farbe des Propheten.)

Universum
Stephen Hawking stellt sich gegen Gott und Newton
(WELT online. Was sagen die dazu?)

Kirche widerspricht Hawkings Unglauben
"Physik allein kann die Existenz der Erde nicht erklären", sagt der anglikanische Erzbischof von Canterbury. Damit widerspricht er dem Astrophysiker Stephen Hawking.
(WELT online. Die Kirche weiß es besser: Die Sonne dreht sich um die Erde.)

Bundespräsident Christian Wulff
Ein Staatsnotar sucht Sündenböcke
Bei der Causa Sarrazin hat sich Bundespräsident Christian Wulff abermals in die Tagespolitik eingemischt. Es schien, als könnte er es gar nicht mehr abwarten, Sarrazins Entlassungsurkunde auszufertigen. Noch rätselt sein Haus, wie das vonstatten gehen könnte.
(FAZ.NET. Muß er erstmal wieder nach Mallorca fliegen und die Ferres fragen. Er kann gleich sich selbst und den ganzen Merkel-Clan entlassen, der das Grundgesetz abschaffen will im Einklang mit ihrer Staatspresse.)

Wulff verlangt Stellungnahme der Regierung zu Sarrazin
Bundespräsident Christian Wulff hat die Bundesregierung um eine Prüfung der Gründe zur Entlassung von Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin gebeten.
(BILD de. Wieso? Er hat doch selbst schon die Entlassung verlangt. Jetzt kriegt er Schiß und will die Merkel mit ins Boot holen. Der Mann ist eine Fehlbesetzung. Wenn er den Mund aufmacht, kommt Quatsch heraus.)

Niederlande
Hassprediger ruft zum Köpfen von Wilders auf
Der niederländische Politiker Geert Wilders ist schockiert: Ein prominenter Hassprediger hat radikale Muslime dazu aufgerufen, den Rechtspopulisten zu köpfen. Der Politiker habe sie und den Propheten beleidigt.Die niederländische Zeitung "Telegraaf" veröffentlichte in ihrer Online-Ausgabe eine Tonaufzeichnung: Auf ihr ist angeblich eine Internet-Konferenz mit niederländischen Anhängern des libanesich-australischen Hasspredigers Feiz Muhammed, 40, zu hören. Darauf sagt ein englisch sprechender Mann, den die Zeitung als den Hassprediger identifizierte: "Wer unsere Lehre verspottet, über den Islam lacht und ihn erniedrigt, muss getötet werden, enthauptet ihn, hackt ihm seinen Kopf ab!" Wilders habe Muslime und ihren Propheten beleidigt und müsse dafür sterben, forderte er.
(SPIEGEL online. Die Stimme des Islam.)

Ölplattform explodiert
Aufatmen im Golf von Mexiko
(BILD de. ???)
3-9-2010 In Lahr ist der Oberbürgermeister längst Oberfrau
Der Europarat will die Sprache feminisieren



(gh). Was in Lahr längst Realität ist, dort ist der Oberbürgermeister im Kaffeekränzchen Frauenbeirat die Oberfrau, kein Wunder bei einem OB mit G., strebt nun auch der Europarat an: eine totale Feminisierung der Sprache. Als "Diskriminierung" von Frauen gilt den Bürokraten, was in Jahrhunderten sich sprachlich entwickelt hat.

In Lahr ist der Radierer anders angesetzt worden. Dort hat man die Kunst der allgemeinen Sprachverhunzung entdeckt, vor allem auch dann, wenn es um das geht, was Lahr als Kultur bezeichnet. Deshalb wird die Orthographie durchgerüttelt und - geschüttelt, bis nichts mehr im Lot ist. Da der OB zumindest kein vorzeigbarer Rhetoriker ist, setzt er dieser Sprachakrobatik meist noch die Krone auf das Faß.

Immerhin haben Frauen in Lahr Vorfahrt, andere würden bösartigerweise sagen: Narrenfreiheit. So kriegt eine Bürodame von Nobel den ersten Friedensnobelpreis von ihm und in Lahr eine Straße statt Willy Brandt. Eine Landeshochverräterin wird in Lahr als Erinnerungstafel an die Wand genagelt. Die Geschäftsführerin des Vereins Haus & Grund (Motto: "Haben Sie Probleme mit ihren Mietern? Wir helfen!") darf sich im Rathaus für Bezahlung um gleiche Stellungen von Frau und Mann kümmern. Da wird der Europarat mit seiner Sprachdonquichotterie in Lahr nur so durch auf Durchzug geöffnete Türen rennen.

Wie BILD de berichtet, soll Mutter zu "Elter“ werden, denn Mutter sei zu sexistisch. Elter auf die Schraube? Unter anderem sei die Darstellung von „Frauen zu Hause“ ein traditionelles Rollenbild, das die Gleichstellung der Geschlechter hemme, heiße es in einer Resolution der Parlamentarischen Versammlung des Rates. Ursprünglich hätte die sozialistische Schweizer Nationalrätin Doris Stump sogar wörtlich gefordert, daß Frauen nicht mehr „als passive und minderwertige Wesen, Mütter oder Sexualobjekte“ dargestellt werden sollten. Der Rat empfehle den 47 Mitgliedsstaaten jetzt, die Verwendung „nicht-sexistischer Sprache“ in den Behörden voranzutreiben.

Die Schweizer Hauptstadt Bern setze die grundsätzliche Bevorzugung „geschlechtsabstrakter Personenbezeichnungen” wie „Elternteil” oder (seltener) „Elter“ statt „Vater” und „Mutter” schon um. Die Bundeskanzlei empfehle den Beamten im Leitfaden „Geschlechtergerechte Sprache” zahlreiche weitere neutralisierte Begriffe: „Anfängerkurs” soll „Grundkurs” oder „Einstiegskurs” heißen, „Besucherparkplatz”  „Gästeparkplatz”, „Buchhalterdiplom” besser „Buchhaltungsdiplom”,„Fußgängerzone” werde „Flanierzone”, muß derLahrer oB noch anpassen, denn derspricht immer von der "Flaniermeile". Der „Führerschein” solle „Fahrausweis”, das "Lehrerzimmer” „Pausenraum“ werden. Die „Mannschaft” wird zur „Gruppe”, das „Patientenzimmer” zum „Behandlungszimmer”.

In der Vergangenheit ging es fast ausschließlich um Ausmerzung oder Eindeutschung von Fremdwörtern. Schon im Barock hat sich eine "Fruchtbringende Gesellschaft" damit beschäftigt,weitere folgten. Zusammengefaßt hat dies der Satiriker Johann Michael Moscherosch (1601–1669):

    „Fast jeder Schneider
    will jetzund leider
    Der Sprach’ erfahren sein
    und redt latein,
    Wälsch und französisch,
    halb japonesisch,
    Wann er ist doll und voll,
    der grobe Knoll.
    Ihr bösen Teutschen,
    man sollt’ euch peitschen,
    Daß ihr die Muttersprach so wenig acht.“

In der Folge kam es immer wieder zu Eindeutschungen insbesondere lateinischer und französischer Begriffe. Vom Schriftsteller Philipp von Zesen (1619–1689) stammen Begriffe wie „Abstand“ (für „Distanz“), „Bücherei“ (für „Liberey“), Augenblick (für „Moment“), Leidenschaft (für „Passion“) oder „Entwurf“ (für „Projekt“).Der Philosoph Christian Wolff (1679–1754) legte laut Wikipedia durch die Eindeutschung lateinischer Fachbegriffe die Grundlage für den Aufschwung der deutschen Philosophie im 18. Jahrhundert („Grundlage“ ist eine Bildung Wolffs für lat. fundamentum). Auf den Schriftsteller, Pädagogen und Verleger Joachim Heinrich Campe (1746–1818) gingen Wörter wie „Altertum“, „Erdgeschoß“ oder „tatsächlich“ zurück. Der Germanist Hermann von Pfister-Schwaighusen (1836–1916) schlug 1875 die Verwendung des Begriffs „völkisch“ anstelle von „national“ vor.

Nicht durchsetzen konnten sich Wörter wie „Meuchelpuffer“ für „Pistole“, „Jungfernzwinger“ für „Kloster“. 1885 wurde der Allgemeine Deutsche Sprachverein gegründet. Generalpostdirektor Heinrich von Stephan fand Verdeutschungen für die Fachwörter der Sprache der Post, die bisher alle französisch waren. Beispiele dafür sind postlagernd für poste restante oder Anschrift für Adresse. Von Stephans Bildungen wurden teilweise nur im offiziellen Sprachgebrauch der Post verwendet, in der Alltagssprache blieb es bei den französischen Fremdwörtern, so etwa frankieren statt freimachen oder Telefon statt Fernsprecher.

Während der NS-Zeit lebte diese Tradition fort, obwohl bei der Führung Bedenken bestanden, ein zu starker Purismus könnte zur Rückständigkeit führen. Hitler hatte in einem Erlaß von November 1940 „die künstliche Ersetzung längst ins Deutsche eingebürgerter Fremdworte“ ausdrücklich mißbilligt. In „Mein Kampf“ schreibt er:     „Wenn irgend etwas unvölkisch ist, dann ist es eben dieses Herumwerfen mit besonders altgermanischen Ausdrücken, die weder in die heutige Zeit passen noch etwas Bestimmtes vorstellen, sondern leicht dazu führen können, die Bedeutung einer Bewegung im äußeren Sprachschatz derselben zu sehen. Das ist ein wahrer Unfug, den man aber heute unzählige Male beobachten kann.“
3-9-2010 Das Wort zum Freitag
Das ist das Beste auf der Welt, daß Tod und Teufel nimmt kein Geld; sonst müßte mancher arme G'sell für manchen Reichen in die Höll'.
3-9-2010 Erklär mir den Verkehr


Achtung! Gegenverkehr! Das muß dem Verkehrsteilnehmer aber auch gesagt werden, wenn er in Spaichingen Ampeln begegnet. Grün beim Abbiegen bedeutet nicht Vorfahrt, wenn jemand entgegenkommt. Eine andere Ampelart und -regelung - mit Linkspfeil - hätte diese Gefahr vielleicht vermeiden helfen, da es aber bereits gekracht hat, mußte ein Schild her, denn nicht jeder fahrende Mensch hat seine Straßenverkehrsordnung im Kopf. Ob das auch ein Ausländer versteht? 

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