Auf der B 3 hat’s gekracht

(gh). Unfall auf der B 3 bei Altdorf: Ein Zweirad liegt auf der Straße, ein Hubschrauber landet, ein Verletzter wird versorgt. Obwohl früher  Freitagnachmittag, ist darüber weder im Polizeibericht noch in den Tageszeitungen etwas zu finden. Die Aktualität scheint keine große Rolle mehr zu spielen, obwohl den Zeitungen die Leser wegrennen. Die B 3 zwischen Lahr und Ringsheim ist eine der potenziell gefährlichsten Strecken, denn es gibt zuviele Einmündungen aus Feldwegen und Seitenstraßen, was allenfalls zu einer Gemeindeverbindungsstraße passen würde, aber nicht zu einer Bundesstraße.

Schutz vor Kostenfallen im Internet

Neues Gesetz gilt ab 1. August in Deutschland

(lifePR) – Als “Meilenstein im Kampf gegen Abzocke im Internet” sieht Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner das neue Gesetz gegen Kostenfallen im Internet: “Dieses Gesetz ist ein wichtiger Schritt zum besseren Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher. Durch die zügige Umsetzung der so genannten Button-Lösung werden unseriöse Geschäftspraktiken im Internet eingedämmt und Internet-Nutzer besser davor geschützt, ungewollt in eine Abofalle zu tappen.” Deutschland übernimmt mit der Umsetzung der zugrunde liegenden EU-Richtlinie noch vor Ablauf der Umsetzungsfrist eine Vorreiterrolle in ganz Europa beim Verbraucherschutz.

Das BMELV hatte sich mit Nachdruck für die Aufnahme der “Button-Lösung” in die EU-Richtlinie über Rechte der Verbraucher (Verbraucherrechterichtlinie) stark gemacht. Die Richtlinie ist bis zum Juni 2014 umzusetzen. Das Gesetz gegen Kostenfallen im Internet wurde am 16. Mai  im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt zum 1. August 2012 in Kraft.

“Mit der zeitlich vorgezogenen Umsetzung der Button-Lösung setzen wir ein starkes Signal für mehr Verbraucherschutz im Internet”, sagt Aigner. “Mit den neuen Regelungen wird den illegalen Auswüchsen im Internet effektiv ein Riegel vorgeschoben.” Es sei nicht hinnehmbar, dass Verbraucherinnen und Verbraucher mit trickreich gestalteten, scheinbar kostenfreien Internetangeboten zum Abschluss von teuren Verträgen verleitet werden.

Ab 1. August 2012 müssen Unternehmen bei einem kostenpflichtigen Vertrag den Verbraucher unmittelbar vor der Bestellung klar, verständlich und in hervorgehobener Weise über die wesentlichen Vertragselemente – wie zum Beispiel den Preis – informieren. Ein Vertrag kommt nur dann zustande, wenn der Verbraucher ausdrücklich bestätigt, dass er sich zu einer Zahlung verpflichtet.

Erfolgt der Vertragsschluss per Mausklick auf eine Schaltfläche, muss diese gut lesbar mit einem eindeutigen Hinweis wie “zahlungspflichtig bestellen” oder einer anderen eindeutigen Formulierung versehen sein. Fehlt es an der Bestätigung des Verbrauchers oder einer korrekt beschrifteten Schaltfläche, kommt kein Vertrag zustande. Im Zweifel muss der Unternehmer beweisen, dass er seinen Informationspflichten ausreichend nachgekommen ist.

Fragen, die die Welt bewegen

Wieso kommt ausgerechnet ein Roman “Ruck”-Herzog darauf, am Wahlrecht drehen zu wollen, um (noch) größere Parteien vor kleineren schützen zu wollen? Ist er längst nach dem Peter-Prinzip auf seiner Stufe der Unfähigkeit angelangt, ohne daß dies vorher jemand gemerkt zu haben scheint?

Das Tagesgericht

Ist der Kandel im Mai weiß, der Bauer sagt: So ein…Mais.

RP-Förderung für Kliniksanierungen
11,05 Millionen Euro für Wolfach und Offenburg
Zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt 11,05 Millionen Euro hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Mittwoch in Freiburg dem Ortenauer Landrat Frank Scherer für Sanierungsmaßnahmen in den Kliniken Wolfach und Offenburg übergeben.
(Miba-Presse. Zwei Briefträger unter sich. Die Rechnung zahlt der Steuerzahler.)

CDU will bei Wahlen punkten
Frische, überzeugende Gesichter gefordert / Annette Korn bleibt Ortsverbandsvorsitzende
(Lahrer Anzeiger. Wer sich in zehn Jahren auf acht Sitze halbiert, schafft mit der gleichen Besetzung auch noch den Rest. Ein politisches Auslaufmodell. Eine Zombieveranstaltung von rund zwie Dutzend Leuten.)

CDU plädiert für mehr Bürgernähe
Kritische Töne zur Landespartei bei Mitgliederversammlung der Christdemokraten
(Badische Zeitung. Mehr Bürgerferne geht nicht bei dieser in der Öffentlichkeit mit dem Duo Rompel/Korn nicht mehr wahrnehmbaren Schrumpfpartei. Da geht die BAZ schon nicht mehr selber hin.)

(gh). Wird mit dem Namen “Weingut Stadt  Lahr” nicht irrtümlich der Eindruck erweckt, es handele sich um ein städtisches Weingut, weil es ja kommunale Weingüter durchaus gibt? Ist dieser Eindruck möglicherweise sogar gewollt? Können Leser Lahrer Zeitungen am Montag wieder jeden Krümel und jeden Tropfen beschrieben bekommen, wenn sie die Zeitung aufschlagen und Berichte lesen über diese rein kommerzielle Veranstaltung eines Privatunternehmens?

Schubert strebte nach einer Welt der Gerechtigkeit
Das Denkmal für den radikalen Liberalen auf dem Schutterlindenberg wurde für rund 70 000 Euro von der Stadt renoviert
(Badische Zeitung. Nach was streben die, welche sich vor dem Denkmal in Positur stellen? Nach dem Foto!)

Pfingstgottesdienst auf dem Schutterlindenberg
(Badische Zeitung. Ohne Dach ist der Aufblick zum Himmel am schönsten.)

Wildes Parken rund ums Bürgerhaus
Ausweisung von verkehrsberuhigten Bereichen in Mietersheim hat nicht nur Befürworter
(Badische Zeiutng. War ja so geplant, oder? Wann hängt ein Ortstumsteher mal die Offenburger Weihnachts-Zirkus-Plakate ab?)

Frauenbeirat mit neuer Spitze
Abgrenzung Frauenbeirat und Gleichstellungsbeauftragte strittig
Der Frauenbeirat hat mit Margot Wagner, Annette Ising, Silke Reibold und Dorothea Granderath zwei neue Sprecherinnen und ihre Stellvertreterinnen. Verstanden wissen wollen sich die vier Frauen “als Arbeitsteam, das im Kollektiv arbeitet” , wie Annette Ising in der Sitzung am Dienstag betonte. Wie das in der Praxis gehandhabt werde, sei prinzipiell Sache des Frauenbeirats, so Oberbürgermeister Wolfgang Müller.
(Badische Zeitung. Oberfrau ist der OB in diesem Beißzangengeschwader. Diese Beiräte in Lahr sind eine Lachnummer.)

Extra: Weingut Wöhrle
(Badische Zeitung. Unbgenierte Reklame.)

Schollenhock
(Badische Zeitung. Leute, die essen und trinken. Tolles Foto.)

Vortragsabend mit Anselm Grün fällt aus
Der Vortragsabend des populären Kapuzinerpaters und geistlichen Autors Anselm Grün am Donnerstag, 24. Mai, im Europa-Park-Dome, fällt aus. Der Pater, der im Rahmen der Vortragsreihe “Neue Perspektiven” von Marianne Mack sprechen wollte, ist erkrankt.
(Badische Zeitung. Kann die Mack nicht selbst labern?)

Bürger spucken in die Hände und verschönern ihr Dorf
(Badische Zeitung. Seit wann verschönert Spucken ein Dorf?)

Das Fest der 100 Alten
Broßmerfest am Sonntag
Die 100 ältesten Ettenheimer Bürger sind am kommenden Sonntag (20. Mai) einmal mehr zum Broßmerfest in die Heimschule eingeladen. Dem traditionellen Festmahl mit Spargelcremesuppe, Lummelbraten und Nudeln geht ein gemeinsamer Gottesdienstbesuch um 11 Uhr in der Kapelle der Heimschule voraus. Die Kosten für das jährliche Fest, das seit 1951 jedes Jahr gefeiert wird, trägt die Emilie-Hedwig-Broßmer-Kirchmann-Gedächtnis-Stiftung. Diese stiftete Hugo Broßmer in den 30er Jahren zum Gedenken an seine Mutter.
(Badische Zeitung. Muß es immer Spargel sein?)

Xenia Hauser im Kunstmuseum Würth in Erstein

Großformatige fotorealistische Werke

(gh). Noch bis zum 2. September sind im Kunstmuseum Würth in Erstein (Elsaß) Bilder der österreichischen Künstlerin Xenia Hauser zu sehen: “In Flagranti. Sammlung Würth und Leigaben”. Xenia Hausner ist eine Tochter des Malers Rudolf Hausner, bedeutender Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Nach einem Bühnenbildstudium schuf sie lange Jahre Ausstattungen für Theater und Oper,
unter anderem für das Wiener Burgtheater. Seit 1992 widmet sie sich ausschließlich der
Malerei.

Die hier gezeigte Ausstellung führt den Besucher in die Welt des Porträts – vor allem des weiblichen Porträts. Xenia Hausners grossformatige fotorealistische Werke, die zwischen Malerei und Mixed-Media angesiedelt sind, bestechen durch ihre warmen und äusserst lebendigen Farben. Ihr Werk ist das Ergebnis eines kreativen Dialogs zwischen Malerei und Fotografie, die bei ihr die vorbereitende Skizze ersetzt. Fotografie spielt bei der Vorbereitung ihrer Werke eine zentrale Rolle, nicht zuletzt als Charakterstudie oder Collage-Untergrund.

Xenia Hausners Bilder beruhen auf quasi theatralischen, bisweilen auch kinematografischen Inszenierungen: Ihr Atelier wird zur Theaterwerkstatt, in der sie ihre Modelle aufstellt und mit ihnen eine Geschichte erzählt. Requisiten, Farben und Stoffe sind wesentliche Elemente ihrer Darstellung.

Die verführerische Atmosphäre ihrer Arbeiten lässt keinen Betrachter unbeeindruckt. Gefesselt von den ausdrucksstarken Blicken der ihm gegenübertretenden Figuren wird er Zeuge seelischer Zustände und Augenblicke, die Einsamkeit oder verhaltene Spannung ausdrücken – eine Spannung, hinter der sich zuweilen menschliche Nähe und Zärtlichkeit verbirgt, zuweilen aber auch latente Gewalt.

Die Reise, das Verhältnis von Maler und Modell, von Künstler, Kunst und Betrachter, die Brutalität des Alltags, die Fotografie, die Schönheit der Frau – alle diese Themen, die im Werk von Xenia Hausner auftauchen, werden bei dieser Ausstellung des Musée Würth räumlich in Szene gesetzt.

Das Kunstmuseum ist dienstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr geöffnet, samstags ist der Eintritt jeweils frei.

Sonderveranstaltungen
Nacht der Museen
Freier Eintritt
Am Samstag, 19. Mai, von 18 Uhr bis Mitternacht
Literarischer Spaziergang: Catherine Javaloyès und ihre Mitstreiter von der Theatertruppe „Le Talon Rouge“ begleiten den Besucher mit Lesungen quer durch die Xenia-Hausner-Ausstellung.Führungen durch die Ausstellung: um 19, 20 und 21.30 Uhr (auf Französisch)

TANZ :Festival Nouvelles : «Une journée particulière»
In Zusammenarbeit mit Pôle Sud und FRAC Alsace
Sonntag, 27. Mai, um 11 Uhr
Zum 22. Mal widmet sich das „Festival Nouvelles“ dem Tanz und ihm verwandten Künsten. Dank der bewährten Zusammenarbeit zwischen dem Kulturzentrum Pôle Sud und dem elsässischen Regionalfonds kann das Publikum auch diesmal wieder auf Entdeckungsreise zwischen Strasbourg, Erstein und Sélestat gehen. Erste Etappe im Musée Würth : die Performance « Pick Up » von Claude Cattelain im Museumsgarten. Zweite Etappe beim FRAC (Sélestat) mit Carole Douillard & Loïc Touzé, Ali Moini, Claude Cattelain und Esther Ferrer.
Mehr Informationen : www.pole-sud.fr

Bikertag am 20. Mai

Premiere in Stuttgart: “Sicher im Südwesten” mit TÜV SÜD

(lifePR) – Sonne anknipsen, Lederkombi anziehen, Maschine anlassen: Für Motorradbesitzer beginnt jetzt die Zeit, die Vergnügen pur bedeutet. Damit es wirklich ungetrübt ist, darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Wie Mensch und Maschine das richtige Maß bei der Sicherheit finden, dafür sensibilisiert der Bikertag 2012 am Sonntag, 20. Mai. Die Veranstaltung “Sicher im Südwesten”, die wieder unter der Schirmherrschaft von Innenminister Reinhold Gall steht, findet in diesem Jahr erstmals auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Ziel bleibt: Sicherheit und Unterhaltung verbinden. Technischer Partner für die Veranstaltung und für die Sternfahrten nach Stuttgart ist wiederum TÜV SÜD. Die Motorradexperten geben zudem vorab Tipps für die Sicherheit von Mensch und Maschine.

Im vergangenen Jahr kamen rund 6.500 Biker zu der Veranstaltung nach Malmsheim, in diesem Jahr rechnet das baden-württembergische Innenministerium mit rund 8.000 Besuchern beim Bikertag. “Der Umzug zum Stuttgarter Messegelände wertet die Veranstaltung noch einmal auf – weil dort auch der Raum ist, dem jedes Jahr größeren Andrang gerecht zu werden”, sagt Thomas Emmert, Regionalleiter Baden-Württemberg Nord. Neues Gelände, bewährte Organisatoren: Das Innenministerium Baden-Württemberg, TÜV SÜD, die Landesverkehrswacht Baden-Württemberg, SWR 3 und weitere Partner arbeiten beim Bikertag bereits im dritten Jahr in Folge zusammen.

“Für die Gefahren des Motorradfahrens zu sensibilisieren, um die Unfallzahlen zu senken – diese Aufgabe steht bei uns insbesondere im Frühjahr und Frühsommer ganz weit oben an”, so Bernhard Kerscher, Sprecher der Geschäftsführung TÜV SÜD Auto Service. Die zwei wichtigsten Grundlagen für die Sicherheit auf zwei Rädern: ein fitter Fahrer und eine technisch einwandfreie Maschine. Dazu bieten die Motorradexperten von TÜV SÜD an den Startpunkten der Sternfahrten nach Stuttgart und auf dem Messegelände selbst technische Beratung sowie viele Tipps und Tricks.

Los geht es mit einem kräftigen Biker-Frühstück an den TÜV SÜD-Service-Stationen in Offenburg, Emmendingen, Heppenheim, Ingelfingen, Aalen-Essingen, Ehingen oder Sigmaringen. Dort sind die Startpunkte für die Sternfahrten – vor dem Start gibt’s technische Beratung. Alle Strecken und Starttermine sind zu finden unter www.bikertag.de Auf dem Stuttgarter Messegelände reicht das Spektrum des “Sicherheitsprogramms” dann von Fahrvorführungen über Schleiftests für Motorradbekleidung bis hin zum E-Bike-Parcours. Am TÜV SÜD-Stand gibt es neben Infos und Beratung von den Motorrad-Experten die Möglichkeit, seine Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit umfassend zu testen – an der Reaktionswand oder auf dem Seg-Way-Parcours.

Tipps für die Fitness von Mensch und Maschine
Vor dem Tourstart steht aber der Check der Maschine – wer bis heute noch nicht auf Tour war oder nur eine kleine Runde gedreht hat, sollte Beleuchtung, Bremsen, Bowdenzüge und Co prüfen. Der Technik-Check kommt vor der ersten Ausfahrt. Flüssigkeiten, Lenkung, Bremsen, Federung und die gründliche Reinigung stehen fest auf dem Pflegeprogramm fürs Bike. Kondition, Koordination, Konzentration – seltener auf der Agenda stehen die eigenen Fahrfähigkeiten und die körperliche Fitness. Auf sich selbst sollten Biker ebenso achten wie auf die Maschine und sich zum Beispiel mit Mountainbike-Touren oder speziellem Fitnesstraining für das sichere Fahrvergnügen in Form bringen und halten. Gerade in den ersten Wochen der Motorradsaison überschätzen sich viele Fahrer, weil das Gefühl für die Maschine noch fehlt.

Fit sein: Um das Gefühl für die Maschine und die Straße wiederzuerlangen, eignen sich am besten kurze und bekannte Strecken. Beim Saisonstart ganz besonders auf Verunreinigungen des Fahrbahnbelags achten. Gerade in Kurven können Split-Reste versteckt sein. Rückstände von Streusalz und anderer Schmutz können nicht nur bei Regen die Fahrbahn rutschig machen. Achtung: Erfahrene Biker steigen öfter aufs Fahrrad. Das hilft nicht nur die Kondition nach den langen Wintermonaten zu stärken, sondern ist zudem hilfreich für Koordination und Reaktion. Die beim Motorradfahren besonders beanspruchte Muskulatur von Handgelenken, Unterarmen und Fingern bekommt man durchs Drücken eines Tennisballs wieder fit. Die allgemeine Beweglichkeit steigert man mit leichten Dauerläufen oder einem gezielten Fitnesstraining.

Funktionieren: Bevor es das erste Mal auf Tour geht, Motorrad reinigen, alle Flüssigkeiten, die Federung und die Lenkung prüfen. Auf die Reinigung folgt eine gründliche Sichtinspektion. Sitzen alle Schraubverbindungen fest, auch versteckt angebrachte? Gibt es unentdeckte Beschädigungen? Besonders im Fokus stehen die Sicherheitskomponenten, allen voran die Reifen und die Bremsen. Vor dem ersten Ausritt deshalb Pneus und Felgen, Bremsbeläge und Bremsscheiben besonders genau unter die Lupe nehmen. Bei den Belägen auf ausreichend Stärke achten. Auch die Bremsscheiben müssen ausreichend stark sein und dürfen keine tiefen Riefen oder gar Risse haben. Die Mindeststärke ist in der Regel auf den Motorrad-Bremsscheiben angegeben und kann mit einer Schieblehre von jedem selbst kontrolliert werden. Beim Check der Bremsanlage auch darauf achten, dass Hand- und Fußbremse leichtgängig sind und die Seilzüge ohne Spiel.

Kontrollieren: Ein besonderes Augenmerk gilt den Reifen. Selbst wenn Vorder- und Hinterrad in den Wintermonaten gut entlastet waren, können die Pneus schadhaft sein. Checkliste: Liegt die Profiltiefe noch bei mindestens 1,6 Millimetern (gesetzliche Mindesttiefe)? Sind Profil und Flanken der Reifen okay – sind Beschädigungen zu sehen oder gar Fremdkörper im Gummi? Sind noch alle Ventilkappen vorhanden? Auch wenn die Sichtkontrolle positiv verläuft: Länger als sechs Jahre sollten Motorradreifen nicht gefahren werden. Wärme und Sonnenlicht setzen den Pneus zu. Die Reifen “gasen” aus, sie altern, werden hart und haben damit weniger Grip. Die Folge: schlechte Bodenhaftung und deutlich längere Bremswege – vor allem auch bei Nässe. Außerdem unbedingt auf genügend Puste achten. Ist der Luftdruck über den Winter übermäßig abgesackt, kann das ein Hinweis auf Schäden sein. Der korrekte Luftdruck in den Reifen wirkt sich wesentlich auf die Lebensdauer und das Fahrverhalten aus – deshalb regelmäßig nachprüfen.

Maß halten: Während der ersten Touren bewusst verhalten fahren und eher kurze Strecken ins Visier nehmen. Sollte es doch gleich eine längere Ausfahrt sein, auf die eigenen Ressourcen achten und unbedingt Pausen einplanen. Am besten aber eine bekannte Tour aussuchen. Auf sicherem Terrain lassen sich die eigene Fahrfähigkeit und das Gefühl für die Maschine am besten wiederfinden. Achtung beim Fahrbahnbelag: Die Straßen befinden sich nach dem Winter oft in einem desolaten Zustand. Deshalb den Belag immer im Blick haben, also die “Straße lesen”, wie Biker sagen.

“Sicher im Südwesten” – unter diesem Motto werden am Sonntag, 20. Mai, auf dem Weg zum Bikertag Tausende von Motorradfahrern “die Straße lesen”. Gut angekommen auf dem Messegelände in Stuttgart, stehen am TÜV SÜD-Stand die Experten zu allen Fragen rund ums Biken zur Verfügung: Wie viel ist meine Maschine noch wert? Was sind die Knackpunkte beim Kauf eines neuen Motorrads? Welche Biker-Kleidung ist die richtige für meine Biker-Zwecke? Was gibt es beim Tuning zu beachten? Das Themenspektrum, für das die TÜV SÜD-Fachleute zur Verfügung stehen, reicht von A wie Auspuff bis Z wie Zulassung.
Weitere Informationen zur Veranstaltung am 20. Mai unter www.bikertag.de
Infos rund um die Sicherheit beim Motorradfahrern unter www.tuev-sued.de